Kategorie-Archiv: Jahr 2020

Klintholm – Warnemünde 02.07.2020 + 03.07.2020

Heute Morgen rechtzeitig aus den Federn . Die Porzelan Abteilung und ein Kaffee . Der Wind hatte etwas abgenommen und das Wasser war auch so halbwegs wieder da, zumindest reichte es für uns,  um aus dem hinteren Teil des Hafens heraus zu kommen. Wir hatten ein Reff reingemacht, der Wind hier im Hafen so um 4-5 Bft . Wir haben noch im Hafen beim rausfahren die Segel gesetzt, weil draußen vor der Hafeneinfahrt,  eine unangenehme Welle stand und im ruhigen Wasser des Hafens alles etwas leichter war.

Nachdem wir auf Kurs waren ging es eigendlich ganz gut, so mit 30 ´ Lage brausten wir Hoch am Wind Richtung Warnemünde. Allerdings so nach 10 nm,  hauten doch ein paar kräftige Böen rein,  mit 6 Bft. Wir machten das 2 Reff rein und dann ging es so lala. Aber immer mit 30´ Lage und das nervt dann doch nach einiger Zeit, im Boot flogen schon die Töpfe und Pfannen . Wir entschlossen uns doch lieber Halbwinds abzulaufen,  Richtung Barhöft. In der Kadettrinne war heute auch Ruschhour und wir knallten mitten durch, aber alles gut gegangen ,Schiff schwimmt noch !

Es kam wieder anders als gedacht ! Das Wetter entwickelte sich sehr gut, gleichmäßiger Wind  und Sonne .Die Welle  hinter dem Windpark Baltic One wurde auch weniger. Also entschlossen wir uns dann doch, nach Warnemünde zu fahren . Allerdings wurde die Strecke ja immer länger, aber Wetter war gut.

Nachdem wir wunderschöne Segelmeilen hinter uns hatten, ging ab Landzunge  Darßerort garnichst mehr, der Wind schlief ein ! Aber jetzt war es zu spät zum umdrehen ,also Volvopower vom feinsten und durch . Gute 5 Std motoren,  war dann auch nicht so toll, aber was solls . Um 20.00h waren wir dann fest und schnell noch zum Italiener,  im Hafen Hohe Düne und eine fette Pizza , die hatten wir uns heute verdient.

Warum wir nun doch nicht nach Bornholm sind, hat einen ganz einfachen Grund . Ein Tief nach dem anderen jagt über Norddeutschland hinweg und es ist nich abzusehen, wann wir von Bornholm zumindest in den nächsten 10 Tagen wieder zurückkommen . Da mein jetziger Mitsegler Torsten, ja am 10 Juli spätestens wieder von Bord will, wäre es knapp geworden. Also versuchen wir, irgendwie Richtung Norden oder Lübecker Bucht .Letztendlich geht es ja in der Hauptsache ums segeln und Urlaub. Das macht ja überall Spaß, zumindest wenn das Wetter mitspielt!

Morgen werden wir wohl einen  Hafentag machen,  hier in Warnemünde und  ein wenig durchs Viertel stromern ,  schön Fisch essen gehen mal schauen .

So das wars jetzt erst einmal.

Michi

63 nm gesamt davon 28 motort , Wind von 0 -6Bft , Sonne und Regen also von allem was ,insgesamt war es aber in Ordnung.

Hafentag Klintholm 01.07.2030

Kurz und knapp erzählt. 6-7 bft in Böen 8 angesagt und pünktlich um 05.30h knallte es los. Das war nicht so witzig und der Wellengang auflandig war schon eher was für Swan,s ab 50 Fuss. Also wieder hinlegen und beobachten.
Das Problem kam dann allerdings zum Nachmittag und Abend. Der Wasserstand sank um gut einen Meter so das wir auf dem Kiel standen und sowieso nicht fahren konnten! Ein Glück😉.

Es war schon recht heftig und es ist auch kein Kutter usw. raus gefahren . Also ein gemütlicher Tag.

Morgen soll es ja ein wenig abnehmen da schauen wir mal was geht.

Das wars

Michi

Gedser- Klintholm

Was für ein schöner Tag ! Die Sonne lacht vom Himmel und es sind 3-4bft aus Südwest bis Süd ,besser gehts nicht.

 

Rechtzeitig um 08.00h raus aus dem Hafen und flugs das Groß gesetzt , schon ging es ab .  Das Fahrwasser  Richtung Gedser Landrev, ist schon ein wenig eng  und dann über die Sandbank Richtung Klintholm abfallend . Jedesmal , wenn ich über die Sandbank fahre,  denke ich ! geht das gut . Aber 3.10 m sollten ja reichen . Jedenfalls , ging es auch diesmal gut und wir rauschten teilweise mit 8.5 SOG  dahin . Vor uns gut 1 Std , ist die Rapsodie ausgelaufen , ein Holländisches Pärchen das wir kennengelernt haben und die nach Haparanda wollen. Jedenfalls wahren sie noch am Horizont zu sehen und das hat unseren Ergeiz geweckt, die noch einzuholen.

Der Autopilot hat seinen Sache gut gemacht , der Wind drehte ein wenig Westlicher so das wir letzt endlich den Wind genau von achtern hatten und unsere Genua ausbaumten und so dem fliegenden Holländer immer näher kamen.

Aber ganz einholen konnten wir ihn dann doch nicht und so ist er knapp vor uns in den Hafen eingelaufen . 13.30h waren wir dann auch fest und konnten zum Gemütlichen Teil übergehen .

Kaffee-Gebäck , Abends Bratkartoffeln mit Speck Zwiebeln und Eier , einen frischen Gurkensalat (süß sauer wie von Mutti), schon läuteten wir mit ein paar Drinks den Abend ein auf dem Holländischen  Boot . Das Pärchen  wollte von mir alles wissen über Haparanda , weil  ich ja wenigstens , schon einmal da war.

Auf jedenfall ein super Tag mit tollem Segeln und keinen Unstimmigkeiten (ich glaub ich werde Altersmilde) alles gut.

So das wars ,morgen Hafentag ,weil schnelle Luft angesagt.

Michi

32nm, Sonne und Wind 10-15 kn aus Süd bis West

Bornholm Reise Anfang

Heute am Samstag  Nachmittag ist mein Vereinskollege Torsten mit dem Zug in Großenbrode angekommen. Ich habe ihn vom Bahnhof abgeholt. Nach einem schönen Abend beim Italiener haben wir uns besprochen wie wir diese 2 Wochen verbringen wollen und wo es hingehen soll. Es stellte sich heraus das es bei den Windrichtungen für die nächsten Tage 2 optionen geben würde die in Frage kommen.Zum einen Anholt oder Bornholm. Torsten war noch nicht Richtung Bornholm ,während er die Dänische Südsee schon kannte . Also auf nach Bornholm ! Am Sonntag morgen rechtzeitig 06.00h auf und Boot klar gemacht . Um 08.00h, raus aus den Hafen und los ging die wilde Fahrt. Wir  hatten mit mehr Wind gerechnet ,was leider nicht eintraf . Wir dümpelten mit allem Segeln die wir hatten so leise dahin . Nach dem wir den Genacker ,nach mehreren  Versuchen rauf und runter gemacht hatten ,entschlossen wir uns die Maschine zu starten , um ein wenig Strecke zu machen .Zu mindest Gedser sollten wir  schaffen ,denn eigentlich wollten wir es bis Klintholm schaffen!!Der Wind kam den ganzen Tag nicht ,nur Dunkle Wolken um uns herum die Teilweise schon sehr bedrohlich aussahen. Nachdem wir dann 6nm vor Gedser das Großsegel geborgen hatten ,ging es urplötzlich los . Der Wind drehte auf NW und knallte mit 6bft Böen rein und dazu ein Regeschauer der das Boot unter Wasser setzte . Gottseidank hatten wir ja alles trocken weg gepackt, so das wir und nach drinnen verpieseln konnten und der Autopilot hat alles erledigt.

 

Als wir das Fahrwasser zum Hafen erreichten , war zumindest der Regen weg , aber der Wind , wie kann es auch anders sein,  immer beim anlegen in Gedser,  war ordentlich ,sozusagen „schnelle Luft“. Was mir diesmal besonders aufgefallen war,  ist  eine sehr starke Gegenströmung  von 2,5 kn im Fahrwasser zum Hafen , was mir neu war.

Aber alles super gelaufen , Anlegemanöver  hat geklappt , Torsten weis was er tut und alles gut. Dann haben wir noch einen schönen Abend verbracht nachdem ich gekocht habe .

Aber morgen mehr.

Michi

35nm ,Wind 0 – 6 bft ,teilweise Sonne ab Mittags zog es zu und Regen .

Kloster – Großenbrode

Heute am Morgen sind wir dann doch ein wenig früher raus ,aus dem Hafen .Es war relativ frischer Wind aus NE angesagt mit bis zu 20kn .Da würde es ja passen, direkt nach Großenbrode zu segeln . Am Freitag, war zudem dann auch NW angesagt und das hätte bedeutet , das wir dann gegen an bolzen müssen um nach Hause zu kommen. Also gesagt-getan , raus aus dem Hafen um 07.00h und mein Mitsegler konnte während der Ausfahrt aus dem Bodden Frühstücken, während ich das enge Fahrwasser heraus steuerte . Nach gut 6nm und ca 1 h waren wir im freien Wasser so das wir die Segel setzten und gleich den Spi hochzogen.

Schon ging sie ab , die Lotta.

Ständig um die 7 kn auf der Logge ging es Kurs Großenbrode . Ein Segler nach dem anderen überholten wir und kamen um 18.00h in Großenbrode an ,um 18:30 h fest .

Das war jetzt nicht so ein schlechter Wert, nach 11 h- 75nm  gesegelt und 6nm motort. Teilweise hatten wir um die 10kn auf der Logge mit Wellenschub , die in der Fahrrinne des Verkehrstrennungsgebietes recht hoch war und uns ganz schön durchschüttelte . Der Spi wurde perfekt vom Autopiloten gesteuert, der vor dem Wind , einfach ruhiger und gleichmäßiger steuert, als ein Mensch das könnte. Ab Gedser haben wir dann aber doch lieber den Spi geborgen ,weil der Wind auf über 20kn rauf ging und es dann doch ein wenig gefährlich wurde ,nachdem wir in der Fahrrinne doch ab und zu anluven mussten , um nicht mit der Großschifffahrt, in die Bredouille zu kommen .

Außerdem haben wir ja noch im Kopf !

Verkehrstrennungsgebiete nur im 90 Gradwinkel zu kreuzen!

Mit ausgebaumter Genua im Schmetterlingssegeln ging es bei dem Wind auch ganz flott voran.

Jedenfalls ist mein Mitsegler dann noch schnell zum Bahnhof um noch seinen Zug zu bekommen,sonst hätte er bis 21.30h warten müssen.

Nachdem meine frühere Verlobte mich abholte bin ich jetzt erst einmal wieder daheim.

So das war der erste Törn, mit meinen ersten Mitsegler Werner ! Stockholm ist es ja nun nicht geworden ,aber Polen ist ja auch nicht so schlecht ,zumal es ja nur ums segeln ging .Das war jedenfalls erfolgreich , Sonne satt, die ganzen 14 Tage , 3 Tage Spi gesegelt und einige Häfen kennen gelernt. Alles gut !

Michi

81nm, Wind NE 10-20kn

Sassnitz – Kloster/ Hiddensee

Nach einem Schönen Abend sind wir heute , etwas später  ausgelaufen , um nach Kloster zu fahren.

Der Wind , sollte heute  leicht noch aus NW kommen , so das wir am Donnerstag , wenn der Wind wieder auf NE dreht, Richtung Heimat fahren konnten.

Es kam anders! Der Wind kam aus NE und war schwach mit 4-10kn . Wir haben beim auslaufen,  im Hafen noch die Segel gesetzt und sind dann hinaus gesegelt Richtung Cap Arkona . Es war aber nicht so dolle, mit dem Wind , so das wir dann,  nach gut 2 Std und mehrmaligen Kreuzschlägen ,mit teilweisen berauchenden 3kn Fahrt , doch den Motor starteten,  um wenigstens ums Cap zu kommen. Nach ca. 1 h , kam dann aber doch noch Wind aus NE mit 8-10kn .So konnten  wir dann doch Cap Arkona anliegen  und noch schöne 10nm segeln .

Ab dem Cap Arkona , lies der Wind aber dann wieder nach und zu allen Übel , lag der Kurs dann auch noch so,  das der Wind mit 4 kn auch noch 180 Grad von achtern kam , so das dann gar nichts mehr ging. Also wieder Volvopower und los Richtung Kloster.

Nach gut 34 nm,  kamen wir  gegen 15.00h in Kloster an und der Hafen , war schon voll,  bis auf den letzten Platz ,  so das wir dann vor dem Hafenmeisterbüro längseits anlegten.

Dann habe ich gekocht ,nachdem wir erst einmal , unser Bimini aufgebaut hatten ,weil die Sonne doch ganz schön knallte.

Es gab heute Senfeier und es war mir erstaunlicherweise gelungen , nachdem ich bei Google Rezepte geschaut habe.

Dann noch einen Absacker am Abend und mein Mitsegler war noch ein paar Stunden am Strand.

Am nächsten Morgen , wollten wir rechtzeitig raus , weil bei frischen NE Wind,  eine schnelle überfahrt nach Warnemünde geplant war.

So schluss für heute

Michi

34nm ,Wind NE 2-max 10kn, Sonne ohne ende!

Swinemünde/ POL- Sassnitz

Nach einem Wettermäßig super Abend , sind wir am morgen um 08.00h rechtzeitig ausgelaufen.

Die Sonne scheint vom Himmel ,Temparatur ca.20 `, geht es hinaus auf die See.  Sofort setzen wir  die Segel und fahren am Wind Richtung Sassnitz.

Meeno Schrader / Wetterwelt.de  hatte uns einen schönen Segeltag versprochen und auch gehalten . Die Vorhersage , war sowas von genau ,das war schon beeindruckend.

Der Wind leicht,  mit 8kn aus Westlichen Richtungen und zum Nachmittag auf NW drehend , so das wir das letzte Stück mit einen Holeschlag fahren mussten.

Der Hafen Sassnitz war so gut wie leer .

Zum Abend kamen vielleicht noch 5/6 Boote dazu , überwiegend Charteyachten , die hier unterwegs sind und aus Breege der Charterbasis kommen.

Am Abend,  sind wir dann noch zum Italiener im Hafen gegangen und haben schön gegessen . Das Essen war gut und erstaunlich günstig.

Coronamäßig,  merkte man aber nichts, außer das die Kellner Masken tragen. Es waren alle Tische besetzt,  mit allerdingst Abstand und auf der Außenterrasse. Wie überhaubt,  auch alle Duschen usw. aufhaben. Es scheint so , das die Gefahr nicht mehr so ernst genommen wird . Was ich persönlich ,  allerdingst nicht so gut finde und deshalb , werde ich auch weiterhin vorsichtig sein.

Insgesamt heute ein wunderschöner Segeltag .

Das wars für heute

Michi

35nm , Wind W-NW 6-14 kn ,Sonne satt ,

Lubmin – Swinemünde

Morgens um 08.00h aus den Hafen Lubmin. Super Wetter,Sonne lacht vom Himmel und der Wind NE 6-10 kn.

Segel Raus und ab geht die Luzie! Ganz hoch am Wind steuern wir auf das Fahrwasser Peenemünde zu um hinaus auf die wilde Ostsee zu kommen. Mehrere Wenden müssen gefahren werden ,dann haben wir es geschafft und sind raus ,us dem Greifswalder Bodden.

Aber leider war jetzt kein Wind mehr! Also Motor an und mit Volvopower Richtung Swinemünde. Nach ca 2h kam der Wind wieder mehr Östlich, so das wir den Genacker setzen konnten und rauschten dann, mit durchschnittlichen 7kn fahrt dahin .

Sonne ,Wind passte, was will man mehr. Um 15.00h waren wir fest im Europa unterstützten Hafen von Swinemünde und waren überrasht, wie ordentlich und sauber alles war. Nachdem wir die schlechten Kritiken im Netz gelesen hatten ( Unfreundlich,Dreckig,kein Service usw,) ich kann  jetzt nur sagen ,alles vom feinsten, Sanitäranlagen tiptop in ordnung , Hafenmeister sehr hilfsbereit wenn auch überwiegend in Polnisch (wir sind ja auch in Polen) .Hafenmeisterei von Morgens 07.00h – bis 20.00h durchgehend besetzt, außer der Hafenmeister dreht seine Runde.

Alles gut , so kann ich nicht verstehen das sich immer noch Leute beschweren ,aber diese Nörgler ,wird es ja immer geben.

Preislich keine 20,-€  für alles ,was ich im anbetracht der Leistungen für in Ordnung halte ,wenn ich mir vorstelle was der Hafen Stralsund bietet und kostet!

Die Stadt selber , jetzt nicht so das ganz große Erlebnis ,man merkt schon das der Tourismus gefehlt hat . Ich glaube wirtschaftlich ist es dieser Stadt in der Coronakrise nicht so gut gegangen. Überall Geschäfte geschlossen und wenige Lokale , aber es wird sich sehr viel Mühe gegeben und die Menschen sind überaus freundlich und hilfsbereit. Ich würde sagen es lohnt sich wieder hier her zufahren.

So das wars ,bis morgen

Michi

39nm , Wind Nord-NE 4-11kn,Sonne satt

Lubmin Hafentage

Nachdem wir am Freitag hier angekommen sind ,haben wir beschlossen 2 Tage hier zubleiben ,um die Starkwindtage abzuwarten. Wir wollten nicht unbedingt bei auflandigen starken NO-Wind mit angesagten 5-7 bft Richtung Swinemünde fahren .Abgesehen davon , das da wahrscheinlich ein recht hoher Swell steht , vor der Hafeneinfahrt. Da wir ja Zeit genug haben,  müssen wir ja auch nicht solche Kapriolen machen. Also alles gut und 2 Hafentage .

mehr ist nicht

Es gibt hier leider nicht so viel drum herum ,aber es ist schönes Wetter und es gibt hier einen schönen Strand , der zum Baden verführt. Mir ist es aber zu kalt .  Aber meinen  Mitsegler zog es ins frische Nass.  Was für ein harten Mann , ich bin da lieber der Warmduscher!

Jedenfalls soll es morgen gegen 8 Uhr aus den Hafen raus gehen und ab nach Swinemünde.

Dann am Abend mehr von diesem Tag bis dahin

Michi

Hafentag Stralsund + Lubmin

Am Morgen erst einmal in Ruhe frühstücken  . Das Wetter war ja nun nicht so dolle ,diesig und Sprühregen ist ja nicht erste Wahl.

Wir wollten ins Meeresmuseum welches interessant sein sollte!Aber als wir dann vor der Tür standen mussten wir feststellen  das Coronabedingt noch geschlossen war . Also , andere Richtung ,zum Oceaneum !

Den Gedanken hatten wohl auch tausende Andere ! Als wir da ankamen ging die Schlange der Besucher einmal komplett durchs gesmate Hafengebiet. das war uns dann doch zu lang ungefähr 3-4 Std zu warten .

Also dann wieder in die Altstadt ,irgendwo schön Kaffeetrinken hatten wir gedacht ! Aber die Stadt war auf Grund des schlechten Wetters so was von Touristen überlaufen ,das wir uns fragten ,ob schon Ferien sind ,nur Froh Leichnam war angesagt. Aber das reichte dann auch ,nirgends ein Plätzchen zu bekommen ,Schlangenbildung überall ,so das wir uns entschlossen an Bord zu gehen und da Kaffee zu trinken.

Man hat den Eindruck das nach den ganzen Coronabeschränkungen  die Leute jetzt was erleben wollen und es sie auf die Straße treibt.Da können wir uns ja diesen Sommer in unseren Bundesland S-H und MV auf was gefasst machen ,wenn die  Menschenmassen  auf uns einstürmen. Abhauen nach Schweden war ja nun geplant ,hat ja nun aus bekannten Gründen nicht geklappt. Aber zumindest Polen ist ja ab heute geöffnet und Dänemark wohl demnächst auch,schauen wir mal ,was da so geht.

Fahrt nach Lubmin im Greifswalder Bodden .

06.00h morgens aus der Koje und zum Duschen ,die waren in Stralsund jetzt nicht so toll ,2 für den gesamten Hafen mit hunderten von Liegplätzen! Man kann sich ja das Schlangestehen in der Kälte vorstellen . Naja als das dann erledigt war ,Frühstück für meinen Mitsegler  und dann ging es kurz vor Acht raus aus den Hafen, weil die Ziegelgraben Brücke um 08.20h öffnet. Als wir durch waren mit gut 15 Booten setzten wir Segel und konnten hoch am Wind Richtung Greifswalder Bodden segeln ,nicht sehr schnell durch den schwachen und Böigen Wind aber stetig voran. Im Bodden nahm der Wind dann etwas zu und so konnten wir mit einem Holeschlag Lubmin anliegen und waren dann um 14.00h fest.

Der Hafen bietet nun nicht die tolle Umgebung aber alles in Ordnung  und sauber .  Wasser und Strom gibt es auch . Also alles gut , so können wir hier die beiden Starkwindtage abwettern und dann amMontag , Richtung Polen nach Swinemünde , Stettin oder Kolberg mal schauen.

So das war es erst einmal wieder .

Michi

28nm gesegelt ,Pottendichter Nebel der nicht aufreissen wollte  ,und man unter solchen Bedingungen eigentlich an Land bleibt .Dank der elektronischen Karte haben wir aber Lubmin gefunden!! es war sehr viel Segelverkehr unterwegs ,man musste höllisch aufpassen das man keinen übermangelt!