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Sonderbericht Hafentag in Tallin

Hafen Kuressaare

Freitag den 06.07.18 am Morgen um 05:30 ist mein Mitsegler Hermann aus Kuressaare weg gefahren .Mit dem Bus zum Flughafen nach Tallin. Mein Freund Werner mit der Bellatrix ist ja am Abend des 05.07um 20:00 Uhr auch in Kuresssaare eingelaufen und  damit sie da an Bord micht mehr so spät Kochen müssen , haben wir für die Mannschaft schmackhafte Bratkartoffeln, mit Sauren Brathering gemacht ,die wir dann alle gemeinsam an Bord der Lotta verspeist haben.  Es war ein netter Abend ,für mich und Werner der Beginn unser Gemeinsamen Tour mit den Frauen, und für Hermann und die Besatzung der Bellatrix ,Rainer und Gerd der letzte gemeinsame Abend an Bord.

Wir sind dann am Samstag Mittag mit den Bus nach Tallin gefahren um unsere Frauen vom Flughafen abzuholen und uns Tallin anzuschauen.

Kiek in de Kök

Nur soviel,  es ist eine tolle Stadt ,es lohnt auf jeden Fall ,sich Tallin mal anzuschauen.Aber davon mehr auf den Fotos die ich reichlich gemacht habe. Überall in der Altstadt brummt es ,als wenn es kein Morgen gäbe . Umzüge mit Historischen Kostümen von Gauklern und Musikanten. Ritter in Rüstungen und Hofdamen in hübschen Kleiddern aus dem Mittelalter. Hexen die auf Karren durch die Altstadt gezogen wurden, Pferdefuhrwerke die Touristen durch die Altstadt zogen .Für jeden Geschmack war etwas dabei . Die Märkte mit Handarbeits Allerlei , Strickwaren in allen Variationen aus der Wolle der Saaree -Schafe usw.

Marthas Gästehaus
eins der Gästezimmer

Wir hatten in Tallin ein Hotel gebucht “ Marthas-Gästehouse“ ! Das war dann doch schon sehr speziell !! Es handelte sich dabei um ein Paar das sich wohl dieses über 100 Jahre altes Haus gekauft  und es sich zur Aufgabe gemacht hat ,es genau  so wieder in dem alten Stil zu erhalten. Mit allen Konsequenzen , die so ein altes Haus mit sich bringt. Wir waren im ersten Augenblick doch etwas geschockt ! Aber so im nach hinein , es hatte Charme und wir haben alle gut geschlafen.  Auch hierzu ein paar Bilder.

 

 

Aber nun genug erzählt ! am besten selbst mal hinfahren und anschauen.

Bis zum nächsten Bericht

Michi

Ventspils- Kuressaare/ Saaremaa

Nach fast 5 Tagen Starkwind aus Nordost reicht es jetzt auch mit den Hafentagen.  Morgens um 05.30 Uhr raus aus der Koje , Kaffee gekocht und das Boot abfahr bereit. Nebel und Regen animieren ja gerade nicht so zum Auslaufen! Aber was soll’s ,irgendwann müssen wir ja mal weiter. Wir also noch im Hafenbecken die Segel gesetzt,  und schon ging es raus. Draußen war es Pottendicht und relativ viel Schiffsverkehr. Es kamen uns 2 dicke Tanker entgegen  die wir erst einmal passieren ließen,  bevor wir auf Kurs Nord gingen. Es kam wie immer , der Wind erst einmal aus Nord -Nordost mit 2-3 bft , also wieder gegenan mit Motorunterstützung so etwa 1 std . Dann drehte der Wind langsam auf Nordwest,  und die Sicht wurde auch besser . Motor aus,  und schon ging es ganz gut voran. Der Wind nahm zu so auf 3-untere 4bft , so dass wir recht gut durch die noch hohe Dünung kamen.

Je näher wir uns  Saaremaa näherten, desto  weniger Welle war es , und hinter der Insel hatten wir Glattwasser , konnten recht hoch am Wind  bei leichtem Wind um 2-3 Kuressaare mit  Kurs 11 Grad anlaufen . Der Hafen liegt hinter einem Flach, das aber gut gekennzeichnet ist und wird durch eine Baggerrinne mit dem tiefen Wasser verbunden. Es ist hier ein Vogelparadies . Rechts und links der Rinne sind überall kleine Kücken zusehen , mal etwas größer und die Schwäne haben noch ganz kleine Kücken. Nur durch die Boote ab und zu aufgescheucht,  kreischen die Elternvögel um einen herum.

Im Hafen angekommen ,wird man vom Hafenmeister in Empfang genommen und zu einem Liegeplatz geführt . Ansonsten kann ich nur sagen ,alles vorbildlich ! Heckbojen und feste Stege. Sanitärgebäude vorbildlich,Restaurant / Kaffee mit Sternenivau aber zivile Preise,usw. Alles hat seinen Preis von 25,-€ pro Tag . Aber hier ist es gerechtfertigt . Wenn ich in den Häfen zuvor das gleiche bezahlen  musste , und dafür nur Schrott hatte!

Wir bleiben jetzt erst einmal hier ,schauen uns ein wenig um und werden am Freitag mit dem Bus nach Tallin fahren ,unsere Frauen vom Flughafen abholen  und uns dann noch Tallin anschauen. Wahrscheinlich dann am Sonntag weiterfahren Richtung Norden.

Also bis zum nächsten Bericht

Michi

5 Hafentage Ventspils

Volle 5 Tage liegen wir jetzt schon hier , warten darauf ,das der  Wind nachlässt und vor allem ,aus der richtigen Richtung kommt. Wir kennen jetzt das öffentliche Bussnetz, aus dem eff eff ,sooft sind wir damit gefahren. Nun ist diese schöne Stadt nicht so furchtbar attraktiv ,das man hier Wochenlang Urlaub machen könnte ,aber so ein paar kleinere Sachen gibt es schon. Vor allen baut es uns auf ,das es Zuhause einen überaus guten Sommer hat ,während wir uns hier den A— abfrieren bei 10-13′.  Die Russen haben hier doch schon speziell im Hafen einen ganz schönen Schrott zurück gelassen der jetzt so vor sich hingammelt und es sich keiner so richtig zuständig fühlt. Aber  irgend wann wird man sich auch dieses Problems annehmen .

Morgen soll es dann endlich klappen, mit dem losfahren,mal sehen ob es klar geht.Wir haben jetzt natürlich auch schon langsam ein Zeitproblem weil wir eigentlich geplant hatten am 06.07.18 in Tallin zu sein!  Davon redet jetzt aber keiner mehr. Wir sind froh wenn wir es zu irgend einen Hafen schaffen ,wo es eine Busverbindung gibt ,von der unsere Besatzung zum Flughafen nach Tallin fahren kann und unsere Frauen ankommen können. Die nächsten 3 Wochen ,soll ja meine Gattin an Bord sein und wir wollen Richtung Heimat fahren bis Kalmar ,da steigt denn  ein Segelfreund zu, der mit mir bis in den Heimathafen fährt.

Jetzt hoffen wir erst einmal das wir bis Haapsalu kommen ,um den Besatzungswechsel vornehmen zu können , dann werden wir so schnell wie möglich hinüber nach Finnland und zu den Aalands Richtung Stockholm  segeln. Tallin werden wir wohl mit dem Bus erledigen und nicht hinsegeln. Helsinki werden wir wohl auslassen ,weil wir es zeitmäßig nicht mehr schaffen werden.

Michi

Liepaja-Ventspils(Windau)

Wir hatten schön ausgeschlafen  ,nachdem wir ja Tagsüber von dem Baulärm gerädert waren. Um 03:30 Uhr aufgestanden und schnell Kaffee gekocht ,dann raus aus dem Hafen auf die Ostsee. Die lag an diesem  Morgen spiegelblank da ,ohne eine Welle! Das waren wir ja nun gar nicht mehr gewohnt, nach den ganzen Nordwindtagen gegenan. Es wurde ein wunderschöner Segeltag mit ganz leichtem Wind so um die 1-2 bft aus Ost bis Nordwest .Die Sonne kam um 04:00 hoch und brachte schöne Wärme .So macht Segeln spaß.

der fleißige Hermann
mit Ausblick

Wir hatten dann allerhand an Bord zu tun .Mein Mitsegler Hermann, takelte erst einmal was das Zeug hält. Da merkt man doch ,das er lange bei der Bundesmarine, unter anderem  auf der Gorchfock gedient hat. Ich zog ihn dann noch am Mast hoch ,damit er da noch was klarieren konnte ,schon kam Ventspils in Sicht und um 14:00 Uhr waren wir fest an der Heckboje .Der Hafen selber ,liegt in einem Becken, der überwiegend von der Fscherei benutzt wird und ein kleiner Teil ist für die Yachtis reserviert.  25,-€ ist ja  ein stolzer Preis ! Aber der Hafenmeister ist nett ,die Duschen sind sauber und Strom und Wasser ist inkl. Der Hafenmeister hat uns dann, auch gleich zu einer Tankstelle gefahren und so konnten wir auch gleich unseren Dieselvorrat auffüllen und die Reservekanister, sind auch wieder voll. Wir werden ja die nächsten Tage hier liegen bleiben müssen, weil sie starken NW Wind um 35 kn angesagt haben, bis Montag wenn es ganz dumm kommt .Wir kommen, jetzt so langsam unter Zeitdruck ,weil mein Mitsegler, spätestens am Freitag Mittag ,seinen Flug von Tallin bekommen muß .Bei NW-NO wird das nicht leicht.Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich als letztes.

Die Kuh muß verhungern bei dem Grün

 

 

Bis zum nächsten Berich

MIchi

Daten : 59 nm,Sonne supergute Sicht, 04:00 -14:00 Uhr fest ,Wind O-NW 1-2bft.

Klaipeda- Liepaja / Lettland

der Mond geht auf

In den letzten Tagen hat sich heraus gestellt ,das der Nordwind tagsüber unser ständiger Begleiter sein wird. Das ist natürlich nicht soo günstig wenn man gerade nach Norden fahren möchte!! Aber in der Nacht dreht er meistens auf Ost  und die Termik vom warmen Land zieht es hinaus zur kalten See.

der Mond geht unter

Den Umstand haben wir uns jetzt zu Nutze gemacht und fahren deshalb Nachts .Also um 23:00 Uhr raus aus den  Hafen  .Das klappte in Klaipedea ausgezeichnet. Der Hafenmeister stand  parat, hat uns die Drehbrücke aufgemacht und somit sind wir flott hinaus gekommen.Einzig die Tankstelle hat nicht so funktioniert, wie wir es uns gedacht hatten .Eigentlich hat sie überhaupt nicht funktioniert.Es war so eine Automaten Tankstelle, wo man sowieso nie weis ob es klappt!! Jedenfalls sind jetzt 50,-€ weg und Sprit hatten wir immer noch nicht! Aber was solls, sind halt so los gefahren.

Das Wetter war ruhig, leichter Wind aus Ost so um 4-5 kn und angenehme Temparaturen.Wir kamen gut voran mussten allerdingst mit Motorunterstützung fahren.

Fielmann ist schon da

Um 07:00 meldeten wir uns über Kanal 11 bei den Hafenbehörden in Liepaja an und um 08:00 waren wir fest im sogenannten Yachthafen . Naja so wie im Handbuch beschrieben ,war es dann doch nicht,zumindest auf dem ersten Blick,ein reiner Industriehafen und direckt dahinter haben sie gerade die Straßenbrücke derHauptverkehrsstraße  restauriert mit pipapo und reichlich gedöns ,so das an schlafen nicht so wirklich zu denken war. Immer wenn Pause war ging es ein wenig.Jedenfalls waren wir ganz schön gerädert.Wir haben dann beschlossen am nächsten Morgen um 04:00 zu starten damit wir dann noch schlafen können.Das klappte auch super ,gut ausgeschlafen sind wir dann hinaus aus dem Hafen nach Ventspiels gestartet. Aber davon mehr im nächsten Bericht.

Die Stadt selber, war nun nicht so der Hit, alles noch nicht hübsch  und reichlich Ostplattenbauten überall ,ich denke mal das dauert noch einige Jahre, bis es soweit ist,das  auch hier die Kreuzfahrschiffe kommen .

Michi

Daten 52 nm mit Motorunterstützung ,Wind 0-6 kn Ost,Wetter super und Sonnig .

Gdansk/Polen- Klaipeda/Litauen

Heute soll es nun weitergehen nach Klaipeda.Heute Morgen sind hier im Cityhafen von Danzig 22 Segelyachten Richtung Kaleningrad/Russland gestartet bei heftigem Gewitter und anschliessenden Starkregen .Ich war froh das ich im bett liegenbleiben konnte.

Mein Freund Werner ist mit der Bellatrix und Besatzung auch in die Russische Ecke unterwegs und werden da ein paar Tage verbringen.

Ich warte auf meine neue Besatzung Hermann ,der heute hier ankommt und dann werden wir sofort starten und hinaus auf die See ,denn der Wind wird die nächsten Tage sehr ungünstig für  ,uns, weil er auf NE dreht ,dann wäre es 120nm gegenan und das wollen wir uns dann doch nicht antuen.

16:00 Uhr,wir fahren aus dem Cityhafen in Danzig und die Fußgängerbrücke öffnet sich für uns . Jetzt die 4 nm durch den Hafen und schon sind wir vor der Hafenausfahrt.Es erwartet uns eine böse See mit viel Wind und auch noch ungünstige Richtung . Hermann hat auch nicht so die richtige Traute und so frage ich mich, ob das alles so richtig ist.Aber ich denke mal ,erst  nach Hel und dann schauen wir mal ,wie es weitergeht.

Nachdem ich meinem Mitsegler ein paar Grundbegriffe erklärt habe ,klappte es auch etwas besser .Wir fuhren ein paar Wenden und es segelte sich langsam besser. 2 Reffs im Groß und die Genua  nicht ganz ausgerollt  ging es ganz gut. Als wir auf Höhe Hel waren ,war ich dafür ,weiter zu fahren ,der Kurs passte, NW -Windstärke so um 5 Bft und die Welle lief auch einigermaßen. Wir kamen flott voran ,immer am Wind ging es in die Nacht.

Aber dann war es nicht mehr so kuschelig! Es fing an zu Regnen und der Wind drehte auf Nordost 5-6bft. Das war genau die Windrichtung in die wir wollten . Kreuzen ging nicht ,damit wir nicht in das Rußische Gebiet fuhren und womöglich von irgend so einem Wachboot die hier überall rumfuhren aufgebracht werden.

Also Motor an und gegenan gebolzt ! Die Wellen wurde immer Höher und der Regen immer stärker! Das war kein Zuckerschlecken 62 nm mit Motor gegenan bolzen. Aber um 13:00  Uhr hatten wir es dann auch geschafft und fuhren in den Hafen von Klaipeda ein . Da pfiff man uns ersteinmal zurück , die Küstenwache ,schiss uns zusammen,warum wir uns nicht über Kanal 73 angemeldet haben. Aber in unserem Handbuch steht, das wenn man aus einem Europastaat einreist , braucht man sich nicht zu melden  .Aber naja ,wir haben das dann erledigt und schon konnten wir in den Kastellhafen im Centrum weiterfahren.Der Hafenmeister hat uns dann hier sehr freundlich empfangen und uns einen Liegeplatz zugewiesen. Nachdem wir für 2 Tage bezahlt haben  ( 56,-€) sind wir in die Koje gefallen und haben erst einmal 2 Std geschlafen  und dann ging es schon wieder. Die Stadt selber ,hat einen alten Stadtkern der ganz nett gemacht ist, aber sonst bietet die Stadt nicht so viel aber sehr viele nette Restaurants und Kaffees .Man merkt schon ,das, das Land im Aufbruch ist. Die jungen Leute scheinen auf BMW zu stehen .Überall flitzen mit quietschenden Reifen die aufgemotzten Kisten durch die Gegend .Naja war bei uns vor ein paar Jahren auch nicht anders !!

Heute Nacht wollen wir um 23:00 Uhr los nach Liepaja ,weil der Wind in der Nacht auf Ost dreht und es dann geht .Zum Mittag morgen soll er wieder auf Nordost drehen und zulegen ,aber dann wollen wir schon dasein und morgen Nachmittag das dritte Spiel der Deutschen anschauen.

Also bis Morgen

Michi

Daten : auslaufen in Danzig 16:00 Uhr -einlaufen in Klaipedea  Kastellhafen 13:00 Uhr.Wind aus W-Nordwest -Nordost von 2 bft bis 6 bft alles dabei ,Regen satt und A-kalt.

Hafentag Gdansk + Zoppot

Wieder ein Tag mit schönem Wetter,alles vom feinsten .Morgens schön im Cockpit sitzen und Kaffee trinken und dabei in die Runde schauen ,das ist Urlaub.

Mittags sind wir dann durch die Altstadt zum Hauptbahnhof gelaufen und mit dem Zug in den mondänen Badekurort Zoppot gefahren ,angeblich soll hier die längste Holz gebaute  Seebrücke der Welt sein!Die kam mir allerdings gar nicht so lang vor ,500m soll sie sein. Naja , ob das alles so stimmt ,man weis es nicht. Aber der Ort ist schon eine Wucht ,dagegen ist Travemünde ein Dörfchen!

Alles sehr gepflegt, Restaurants , Kaffees sind an einander gereit und schön angelegt .Nachdem wir schön Kaffee getrunken haben und uns ein riesiges Tortenstück reingedrückt haben, sind wir  wieder zurück, durch die Altstadt von Gdansk ,in unseren Cityhafen .

Man muß schon sagen ! Die Altstadt ist eine der schönsten restaurierten Stadtkerne die ich bis jetzt gesehen habe. Alles mit sehr viel Handwerk ,schön gemacht und Historisch erhalten , selbst der Bahnhof wird Historisch erhalten  und restauriert. Ich habe viele Bilder gemacht und versuche damit einen kleinen Einblick zu geben .Aber man sollte  sich mal Gdansk anschauen ,es lohnt sich auf jeden fall.

Bis zum nächsten Bericht

Michi

Daten : 2 std.S-Bahn ,10km gelaufen und Runde Füße mir reichts für heute!

Hel- Gdansk

Gestern Abend haben wir noch gedacht was für ein schöner ruhiger Hafen, Sonne satt, alles gepflegt und schön ruhig!! Dann aber hat der Wind aufgedreht ,auf Südwest gedreht und das wars dann mit der Ruhe .Es rollte ein Schwell in den Hafen ,der sich gewaschen hatte .Wir lagen  mit dem Bug gegen die Welle ,aber die anderen Boote , waren alle vorwärts in die Boxen gefahren und die schaukelten ordentlich ,während es bei uns noch so ging. Naja, die Nacht war dann schnell vorbei . Wir sind dann pünktlich um 10:00 ausgelaufen und haben mit 2 Reffs im Groß uns in die wilde See gestützt. Wir mussten sehr hoch an den Wind gehen und durch die Wellen bolzen , aber alles gut , die Lotta macht das ohne Probleme .So kamen wir dann schon um 12:00 an der Weichseleinfahrt an und haben dann die Segel weg genommen und sind Weiter in den Hafen motort.

An der Westerplate haben wir dann ,aus Respekt vor den gefallenen des 2 Weltkrieges ,unsere Flagge gedippt und sind dann weiter ,an Werften und Kaien  in den Cityhafen am Krantor gefahren. Ein Superhafen alles neu und mitten in der City, allerdings auch 88Pls pro Tag  mit Strom ,Wasser. Aber alles gut.

So jetzt sind wir noch schön Essen gegangen und schon ist der Tag wieder gelaufen .Den Abend verbringen wir an Bord der Bellatrix ,weil mein Mitsegler Gerhard morgen nach Hause fliegt und am Sonntag kommt dann der nächste Mitsegler Hermann an. Dann müssen wir relativ schnell nach Hel herüber in die Startposition für die Überfahrt nach Klaipeda ,weil der Wind die Tage darauf ,ungünstig kommen soll und ganz weggeht!

Es war dann noch ein gemütlicher Abend mit Likör und Wein aber ohne Gesang .

So jetzt muß ich aber ins Bett ,der Wein zeigt seine Wirkung.

Bis zum nächsten Bericht.

Michi

Daten :12nm +4nm Motor, Wind 4-5 Südwest,Sonne satt und 22Grad-besser geht nicht.

 

 

 

 

Wladyslawowo – Hel

Um 10:00 auslaufen nach Hel. Der Hafen hier in Wladyslawowo ,war jetzt auch nicht so die Granate, aber am schärfsten war das Sanitärgebäude. Da sitzt eine nette Polnische Dame ,mit einer Registrierkasse und kassiert für 1x Klo 2 Psl. Das wäre ja in Ordnung ! Die Toilette ist  sauber und funktioniert soweit. Wenn man aber bedenkt das 1 Pfd Brot in Polen 2,50 Psl kostet , kann die Dame sich ja für einmal sch……… 1 Brot kaufen ,zumindest fast. Hafengeld 43 Psl mit Strom ,das geht in Ordnung.

Naja das nur am Rande,aber die Registrierkasse war schon klasse. Als wir aus dem Hafen raus sind ,haben wir die Segel gesetzt und dümpeln jetzt so mit 4 kn bei 6kn Wind von achtern dahin .Ausgebaumt die Genua und ab geht sie die Luzzy!!!

 

 

 

 

 

Bellatrix und LOTT

14:30 Einlaufen in Hel,ein schöner Hafen alles sauber und ordentlich 63Psl inkl.allem ,da kann man zufrieden sein.Das Preisnivau ist sehr günstig für uns zumindest gegen Dänemark und Schweden.Jetzt haben wir noch schön Kaffee getrunken und den Rest des Spieles Schweden gesehen . Deutschland jetzt Gruppenletzter ! na wunderbar! Der Weltmeister ausscheiden in der Vorrunde!!

Na hoffen wir mal das da noch was kommt und wir dann doch noch weiterkommen.Jetzt wollen wir spazieren gehen und uns den Hafen und den Ort anschauen .

 

 

Bis morge

Michi

Daten: 25nm  5 Std .fahrt, Wind so um 1-2 bft aus Südwest ,Sonne satt  und warm .

Ustka – Wladyslawowo

Heute morgen rechtzeitig um kurz nach 9.00 aus den Hafen .Wir wollen heute durch fahren nach Wladyslawowo ,weil am Dienstag sehr starker Wind angesagt ist und das muß ja nicht sein, wenns nicht nötig tut.

Aber wieder nur sehr leichter Wind, so um 2bft aus Süd  über Land und schwach .Wir machen die Segel klar ,aber ohne Motor läuft es nicht, zumindest für diese lange Strecke wird das nichts ,sonst schaffen wir die Strecke nicht,wir müssen immer mindestens um 6 kn fahren ,sonst ist es nicht zu schaffen. Wir müssen dann auch noch Abstand von der Küste zwischen Ustka und Leba halten ,2nm ,weil es da ein Naturreservat gibt, welches von der europäischen Gemeinschaft als schützenswert anerkant wurde .Die Dünen sollen aber auch sehr schön sein!!

Auf jeden Fall war es ein langer Ritt und gerade kurz vor Wladyslawowo, kam dann der Wind ,den sie uns versprochen hatten ,nachdem wir volle 5 std .gegenan gedampft waren und wieder einen halben Tank verfahren haben.

Um 18:45 waren wir fest im Hafen ,der nur ein paar Gästeplätze hat, die schon belegt waren und so mussten wir dann Längsseit festmachen und die Bellatrix bei mir an der Lotta längsseit. Alles passt ! Wir sind dann noch durch den Ort gegangen und haben festgestellt ,es gibt doch wirklich schönere Orte . Das Essen in einem netten Restaurant war dann aber doch sehr lecker .Dann haben wir noch Fußball geschaut ,Brasilien -Schweiz 1:1 .Ich wollte gerade schreiben die schwachen „Brasilianer“ ,aber das verkneife ich mir ,nach dem unsere Jungs, ja schön einen auf die Mütze bekommen haben von den Mexikanern,junge junge! Da kann man ja nur hoffen das es besser wird.

So ich bin kaputt ,ab in die Koje.

Michi

Daten  :09.20 auslaufen -ankunft 18:45 ,59nm,Wind von 0 bis 4 bft von Süd über Ost bis Südwest, Sonne satt.