Hafentag Stralsund + Lubmin

Am Morgen erst einmal in Ruhe frühstücken  . Das Wetter war ja nun nicht so dolle ,diesig und Sprühregen ist ja nicht erste Wahl.

Wir wollten ins Meeresmuseum welches interessant sein sollte!Aber als wir dann vor der Tür standen mussten wir feststellen  das Coronabedingt noch geschlossen war . Also , andere Richtung ,zum Oceaneum !

Den Gedanken hatten wohl auch tausende Andere ! Als wir da ankamen ging die Schlange der Besucher einmal komplett durchs gesmate Hafengebiet. das war uns dann doch zu lang ungefähr 3-4 Std zu warten .

Also dann wieder in die Altstadt ,irgendwo schön Kaffeetrinken hatten wir gedacht ! Aber die Stadt war auf Grund des schlechten Wetters so was von Touristen überlaufen ,das wir uns fragten ,ob schon Ferien sind ,nur Froh Leichnam war angesagt. Aber das reichte dann auch ,nirgends ein Plätzchen zu bekommen ,Schlangenbildung überall ,so das wir uns entschlossen an Bord zu gehen und da Kaffee zu trinken.

Man hat den Eindruck das nach den ganzen Coronabeschränkungen  die Leute jetzt was erleben wollen und es sie auf die Straße treibt.Da können wir uns ja diesen Sommer in unseren Bundesland S-H und MV auf was gefasst machen ,wenn die  Menschenmassen  auf uns einstürmen. Abhauen nach Schweden war ja nun geplant ,hat ja nun aus bekannten Gründen nicht geklappt. Aber zumindest Polen ist ja ab heute geöffnet und Dänemark wohl demnächst auch,schauen wir mal ,was da so geht.

Fahrt nach Lubmin im Greifswalder Bodden .

06.00h morgens aus der Koje und zum Duschen ,die waren in Stralsund jetzt nicht so toll ,2 für den gesamten Hafen mit hunderten von Liegplätzen! Man kann sich ja das Schlangestehen in der Kälte vorstellen . Naja als das dann erledigt war ,Frühstück für meinen Mitsegler  und dann ging es kurz vor Acht raus aus den Hafen, weil die Ziegelgraben Brücke um 08.20h öffnet. Als wir durch waren mit gut 15 Booten setzten wir Segel und konnten hoch am Wind Richtung Greifswalder Bodden segeln ,nicht sehr schnell durch den schwachen und Böigen Wind aber stetig voran. Im Bodden nahm der Wind dann etwas zu und so konnten wir mit einem Holeschlag Lubmin anliegen und waren dann um 14.00h fest.

Der Hafen bietet nun nicht die tolle Umgebung aber alles in Ordnung  und sauber .  Wasser und Strom gibt es auch . Also alles gut , so können wir hier die beiden Starkwindtage abwettern und dann amMontag , Richtung Polen nach Swinemünde , Stettin oder Kolberg mal schauen.

So das war es erst einmal wieder .

Michi

28nm gesegelt ,Pottendichter Nebel der nicht aufreissen wollte  ,und man unter solchen Bedingungen eigentlich an Land bleibt .Dank der elektronischen Karte haben wir aber Lubmin gefunden!! es war sehr viel Segelverkehr unterwegs ,man musste höllisch aufpassen das man keinen übermangelt!

3 Gedanken zu „Hafentag Stralsund + Lubmin“

  1. Wieder ein lesenswerter Bericht mit einem blinden Fleck, wie ich jetzt erfahren habe. Man könnte meinen, dass du gerne schreibst.

  2. Das hört sich ja alles nicht so toll an mit den gigantischen Ansammlungen von urlaubsinfizierten Menschenmassen. Am besten Leinen los und raus aufs Meer.
    Lg. Ulf

    1. Ulf am Montag Swinemünde und dann Stettin, dann wieder langsam rRichtung Heimat, anschliessend wieder ein paar Wochen Dänemark mit dem nächsten Mitsegler. grüße an die Gattin

Kommentare sind geschlossen.