Gedser- Klintholm

Was für ein schöner Tag ! Die Sonne lacht vom Himmel und es sind 3-4bft aus Südwest bis Süd ,besser gehts nicht.

 

Rechtzeitig um 08.00h raus aus dem Hafen und flugs das Groß gesetzt , schon ging es ab .  Das Fahrwasser  Richtung Gedser Landrev, ist schon ein wenig eng  und dann über die Sandbank Richtung Klintholm abfallend . Jedesmal , wenn ich über die Sandbank fahre,  denke ich ! geht das gut . Aber 3.10 m sollten ja reichen . Jedenfalls , ging es auch diesmal gut und wir rauschten teilweise mit 8.5 SOG  dahin . Vor uns gut 1 Std , ist die Rapsodie ausgelaufen , ein Holländisches Pärchen das wir kennengelernt haben und die nach Haparanda wollen. Jedenfalls wahren sie noch am Horizont zu sehen und das hat unseren Ergeiz geweckt, die noch einzuholen.

Der Autopilot hat seinen Sache gut gemacht , der Wind drehte ein wenig Westlicher so das wir letzt endlich den Wind genau von achtern hatten und unsere Genua ausbaumten und so dem fliegenden Holländer immer näher kamen.

Aber ganz einholen konnten wir ihn dann doch nicht und so ist er knapp vor uns in den Hafen eingelaufen . 13.30h waren wir dann auch fest und konnten zum Gemütlichen Teil übergehen .

Kaffee-Gebäck , Abends Bratkartoffeln mit Speck Zwiebeln und Eier , einen frischen Gurkensalat (süß sauer wie von Mutti), schon läuteten wir mit ein paar Drinks den Abend ein auf dem Holländischen  Boot . Das Pärchen  wollte von mir alles wissen über Haparanda , weil  ich ja wenigstens , schon einmal da war.

Auf jedenfall ein super Tag mit tollem Segeln und keinen Unstimmigkeiten (ich glaub ich werde Altersmilde) alles gut.

So das wars ,morgen Hafentag ,weil schnelle Luft angesagt.

Michi

32nm, Sonne und Wind 10-15 kn aus Süd bis West

Bornholm Reise Anfang

Heute am Samstag  Nachmittag ist mein Vereinskollege Torsten mit dem Zug in Großenbrode angekommen. Ich habe ihn vom Bahnhof abgeholt. Nach einem schönen Abend beim Italiener haben wir uns besprochen wie wir diese 2 Wochen verbringen wollen und wo es hingehen soll. Es stellte sich heraus das es bei den Windrichtungen für die nächsten Tage 2 optionen geben würde die in Frage kommen.Zum einen Anholt oder Bornholm. Torsten war noch nicht Richtung Bornholm ,während er die Dänische Südsee schon kannte . Also auf nach Bornholm ! Am Sonntag morgen rechtzeitig 06.00h auf und Boot klar gemacht . Um 08.00h, raus aus den Hafen und los ging die wilde Fahrt. Wir  hatten mit mehr Wind gerechnet ,was leider nicht eintraf . Wir dümpelten mit allem Segeln die wir hatten so leise dahin . Nach dem wir den Genacker ,nach mehreren  Versuchen rauf und runter gemacht hatten ,entschlossen wir uns die Maschine zu starten , um ein wenig Strecke zu machen .Zu mindest Gedser sollten wir  schaffen ,denn eigentlich wollten wir es bis Klintholm schaffen!!Der Wind kam den ganzen Tag nicht ,nur Dunkle Wolken um uns herum die Teilweise schon sehr bedrohlich aussahen. Nachdem wir dann 6nm vor Gedser das Großsegel geborgen hatten ,ging es urplötzlich los . Der Wind drehte auf NW und knallte mit 6bft Böen rein und dazu ein Regeschauer der das Boot unter Wasser setzte . Gottseidank hatten wir ja alles trocken weg gepackt, so das wir und nach drinnen verpieseln konnten und der Autopilot hat alles erledigt.

 

Als wir das Fahrwasser zum Hafen erreichten , war zumindest der Regen weg , aber der Wind , wie kann es auch anders sein,  immer beim anlegen in Gedser,  war ordentlich ,sozusagen „schnelle Luft“. Was mir diesmal besonders aufgefallen war,  ist  eine sehr starke Gegenströmung  von 2,5 kn im Fahrwasser zum Hafen , was mir neu war.

Aber alles super gelaufen , Anlegemanöver  hat geklappt , Torsten weis was er tut und alles gut. Dann haben wir noch einen schönen Abend verbracht nachdem ich gekocht habe .

Aber morgen mehr.

Michi

35nm ,Wind 0 – 6 bft ,teilweise Sonne ab Mittags zog es zu und Regen .

Kloster – Großenbrode

Heute am Morgen sind wir dann doch ein wenig früher raus ,aus dem Hafen .Es war relativ frischer Wind aus NE angesagt mit bis zu 20kn .Da würde es ja passen, direkt nach Großenbrode zu segeln . Am Freitag, war zudem dann auch NW angesagt und das hätte bedeutet , das wir dann gegen an bolzen müssen um nach Hause zu kommen. Also gesagt-getan , raus aus dem Hafen um 07.00h und mein Mitsegler konnte während der Ausfahrt aus dem Bodden Frühstücken, während ich das enge Fahrwasser heraus steuerte . Nach gut 6nm und ca 1 h waren wir im freien Wasser so das wir die Segel setzten und gleich den Spi hochzogen.

Schon ging sie ab , die Lotta.

Ständig um die 7 kn auf der Logge ging es Kurs Großenbrode . Ein Segler nach dem anderen überholten wir und kamen um 18.00h in Großenbrode an ,um 18:30 h fest .

Das war jetzt nicht so ein schlechter Wert, nach 11 h- 75nm  gesegelt und 6nm motort. Teilweise hatten wir um die 10kn auf der Logge mit Wellenschub , die in der Fahrrinne des Verkehrstrennungsgebietes recht hoch war und uns ganz schön durchschüttelte . Der Spi wurde perfekt vom Autopiloten gesteuert, der vor dem Wind , einfach ruhiger und gleichmäßiger steuert, als ein Mensch das könnte. Ab Gedser haben wir dann aber doch lieber den Spi geborgen ,weil der Wind auf über 20kn rauf ging und es dann doch ein wenig gefährlich wurde ,nachdem wir in der Fahrrinne doch ab und zu anluven mussten , um nicht mit der Großschifffahrt, in die Bredouille zu kommen .

Außerdem haben wir ja noch im Kopf !

Verkehrstrennungsgebiete nur im 90 Gradwinkel zu kreuzen!

Mit ausgebaumter Genua im Schmetterlingssegeln ging es bei dem Wind auch ganz flott voran.

Jedenfalls ist mein Mitsegler dann noch schnell zum Bahnhof um noch seinen Zug zu bekommen,sonst hätte er bis 21.30h warten müssen.

Nachdem meine frühere Verlobte mich abholte bin ich jetzt erst einmal wieder daheim.

So das war der erste Törn, mit meinen ersten Mitsegler Werner ! Stockholm ist es ja nun nicht geworden ,aber Polen ist ja auch nicht so schlecht ,zumal es ja nur ums segeln ging .Das war jedenfalls erfolgreich , Sonne satt, die ganzen 14 Tage , 3 Tage Spi gesegelt und einige Häfen kennen gelernt. Alles gut !

Michi

81nm, Wind NE 10-20kn

Sassnitz – Kloster/ Hiddensee

Nach einem Schönen Abend sind wir heute , etwas später  ausgelaufen , um nach Kloster zu fahren.

Der Wind , sollte heute  leicht noch aus NW kommen , so das wir am Donnerstag , wenn der Wind wieder auf NE dreht, Richtung Heimat fahren konnten.

Es kam anders! Der Wind kam aus NE und war schwach mit 4-10kn . Wir haben beim auslaufen,  im Hafen noch die Segel gesetzt und sind dann hinaus gesegelt Richtung Cap Arkona . Es war aber nicht so dolle, mit dem Wind , so das wir dann,  nach gut 2 Std und mehrmaligen Kreuzschlägen ,mit teilweisen berauchenden 3kn Fahrt , doch den Motor starteten,  um wenigstens ums Cap zu kommen. Nach ca. 1 h , kam dann aber doch noch Wind aus NE mit 8-10kn .So konnten  wir dann doch Cap Arkona anliegen  und noch schöne 10nm segeln .

Ab dem Cap Arkona , lies der Wind aber dann wieder nach und zu allen Übel , lag der Kurs dann auch noch so,  das der Wind mit 4 kn auch noch 180 Grad von achtern kam , so das dann gar nichts mehr ging. Also wieder Volvopower und los Richtung Kloster.

Nach gut 34 nm,  kamen wir  gegen 15.00h in Kloster an und der Hafen , war schon voll,  bis auf den letzten Platz ,  so das wir dann vor dem Hafenmeisterbüro längseits anlegten.

Dann habe ich gekocht ,nachdem wir erst einmal , unser Bimini aufgebaut hatten ,weil die Sonne doch ganz schön knallte.

Es gab heute Senfeier und es war mir erstaunlicherweise gelungen , nachdem ich bei Google Rezepte geschaut habe.

Dann noch einen Absacker am Abend und mein Mitsegler war noch ein paar Stunden am Strand.

Am nächsten Morgen , wollten wir rechtzeitig raus , weil bei frischen NE Wind,  eine schnelle überfahrt nach Warnemünde geplant war.

So schluss für heute

Michi

34nm ,Wind NE 2-max 10kn, Sonne ohne ende!

Swinemünde/ POL- Sassnitz

Nach einem Wettermäßig super Abend , sind wir am morgen um 08.00h rechtzeitig ausgelaufen.

Die Sonne scheint vom Himmel ,Temparatur ca.20 `, geht es hinaus auf die See.  Sofort setzen wir  die Segel und fahren am Wind Richtung Sassnitz.

Meeno Schrader / Wetterwelt.de  hatte uns einen schönen Segeltag versprochen und auch gehalten . Die Vorhersage , war sowas von genau ,das war schon beeindruckend.

Der Wind leicht,  mit 8kn aus Westlichen Richtungen und zum Nachmittag auf NW drehend , so das wir das letzte Stück mit einen Holeschlag fahren mussten.

Der Hafen Sassnitz war so gut wie leer .

Zum Abend kamen vielleicht noch 5/6 Boote dazu , überwiegend Charteyachten , die hier unterwegs sind und aus Breege der Charterbasis kommen.

Am Abend,  sind wir dann noch zum Italiener im Hafen gegangen und haben schön gegessen . Das Essen war gut und erstaunlich günstig.

Coronamäßig,  merkte man aber nichts, außer das die Kellner Masken tragen. Es waren alle Tische besetzt,  mit allerdingst Abstand und auf der Außenterrasse. Wie überhaubt,  auch alle Duschen usw. aufhaben. Es scheint so , das die Gefahr nicht mehr so ernst genommen wird . Was ich persönlich ,  allerdingst nicht so gut finde und deshalb , werde ich auch weiterhin vorsichtig sein.

Insgesamt heute ein wunderschöner Segeltag .

Das wars für heute

Michi

35nm , Wind W-NW 6-14 kn ,Sonne satt ,

Lubmin – Swinemünde

Morgens um 08.00h aus den Hafen Lubmin. Super Wetter,Sonne lacht vom Himmel und der Wind NE 6-10 kn.

Segel Raus und ab geht die Luzie! Ganz hoch am Wind steuern wir auf das Fahrwasser Peenemünde zu um hinaus auf die wilde Ostsee zu kommen. Mehrere Wenden müssen gefahren werden ,dann haben wir es geschafft und sind raus ,us dem Greifswalder Bodden.

Aber leider war jetzt kein Wind mehr! Also Motor an und mit Volvopower Richtung Swinemünde. Nach ca 2h kam der Wind wieder mehr Östlich, so das wir den Genacker setzen konnten und rauschten dann, mit durchschnittlichen 7kn fahrt dahin .

Sonne ,Wind passte, was will man mehr. Um 15.00h waren wir fest im Europa unterstützten Hafen von Swinemünde und waren überrasht, wie ordentlich und sauber alles war. Nachdem wir die schlechten Kritiken im Netz gelesen hatten ( Unfreundlich,Dreckig,kein Service usw,) ich kann  jetzt nur sagen ,alles vom feinsten, Sanitäranlagen tiptop in ordnung , Hafenmeister sehr hilfsbereit wenn auch überwiegend in Polnisch (wir sind ja auch in Polen) .Hafenmeisterei von Morgens 07.00h – bis 20.00h durchgehend besetzt, außer der Hafenmeister dreht seine Runde.

Alles gut , so kann ich nicht verstehen das sich immer noch Leute beschweren ,aber diese Nörgler ,wird es ja immer geben.

Preislich keine 20,-€  für alles ,was ich im anbetracht der Leistungen für in Ordnung halte ,wenn ich mir vorstelle was der Hafen Stralsund bietet und kostet!

Die Stadt selber , jetzt nicht so das ganz große Erlebnis ,man merkt schon das der Tourismus gefehlt hat . Ich glaube wirtschaftlich ist es dieser Stadt in der Coronakrise nicht so gut gegangen. Überall Geschäfte geschlossen und wenige Lokale , aber es wird sich sehr viel Mühe gegeben und die Menschen sind überaus freundlich und hilfsbereit. Ich würde sagen es lohnt sich wieder hier her zufahren.

So das wars ,bis morgen

Michi

39nm , Wind Nord-NE 4-11kn,Sonne satt

Lubmin Hafentage

Nachdem wir am Freitag hier angekommen sind ,haben wir beschlossen 2 Tage hier zubleiben ,um die Starkwindtage abzuwarten. Wir wollten nicht unbedingt bei auflandigen starken NO-Wind mit angesagten 5-7 bft Richtung Swinemünde fahren .Abgesehen davon , das da wahrscheinlich ein recht hoher Swell steht , vor der Hafeneinfahrt. Da wir ja Zeit genug haben,  müssen wir ja auch nicht solche Kapriolen machen. Also alles gut und 2 Hafentage .

mehr ist nicht

Es gibt hier leider nicht so viel drum herum ,aber es ist schönes Wetter und es gibt hier einen schönen Strand , der zum Baden verführt. Mir ist es aber zu kalt .  Aber meinen  Mitsegler zog es ins frische Nass.  Was für ein harten Mann , ich bin da lieber der Warmduscher!

Jedenfalls soll es morgen gegen 8 Uhr aus den Hafen raus gehen und ab nach Swinemünde.

Dann am Abend mehr von diesem Tag bis dahin

Michi

Hafentag Stralsund + Lubmin

Am Morgen erst einmal in Ruhe frühstücken  . Das Wetter war ja nun nicht so dolle ,diesig und Sprühregen ist ja nicht erste Wahl.

Wir wollten ins Meeresmuseum welches interessant sein sollte!Aber als wir dann vor der Tür standen mussten wir feststellen  das Coronabedingt noch geschlossen war . Also , andere Richtung ,zum Oceaneum !

Den Gedanken hatten wohl auch tausende Andere ! Als wir da ankamen ging die Schlange der Besucher einmal komplett durchs gesmate Hafengebiet. das war uns dann doch zu lang ungefähr 3-4 Std zu warten .

Also dann wieder in die Altstadt ,irgendwo schön Kaffeetrinken hatten wir gedacht ! Aber die Stadt war auf Grund des schlechten Wetters so was von Touristen überlaufen ,das wir uns fragten ,ob schon Ferien sind ,nur Froh Leichnam war angesagt. Aber das reichte dann auch ,nirgends ein Plätzchen zu bekommen ,Schlangenbildung überall ,so das wir uns entschlossen an Bord zu gehen und da Kaffee zu trinken.

Man hat den Eindruck das nach den ganzen Coronabeschränkungen  die Leute jetzt was erleben wollen und es sie auf die Straße treibt.Da können wir uns ja diesen Sommer in unseren Bundesland S-H und MV auf was gefasst machen ,wenn die  Menschenmassen  auf uns einstürmen. Abhauen nach Schweden war ja nun geplant ,hat ja nun aus bekannten Gründen nicht geklappt. Aber zumindest Polen ist ja ab heute geöffnet und Dänemark wohl demnächst auch,schauen wir mal ,was da so geht.

Fahrt nach Lubmin im Greifswalder Bodden .

06.00h morgens aus der Koje und zum Duschen ,die waren in Stralsund jetzt nicht so toll ,2 für den gesamten Hafen mit hunderten von Liegplätzen! Man kann sich ja das Schlangestehen in der Kälte vorstellen . Naja als das dann erledigt war ,Frühstück für meinen Mitsegler  und dann ging es kurz vor Acht raus aus den Hafen, weil die Ziegelgraben Brücke um 08.20h öffnet. Als wir durch waren mit gut 15 Booten setzten wir Segel und konnten hoch am Wind Richtung Greifswalder Bodden segeln ,nicht sehr schnell durch den schwachen und Böigen Wind aber stetig voran. Im Bodden nahm der Wind dann etwas zu und so konnten wir mit einem Holeschlag Lubmin anliegen und waren dann um 14.00h fest.

Der Hafen bietet nun nicht die tolle Umgebung aber alles in Ordnung  und sauber .  Wasser und Strom gibt es auch . Also alles gut , so können wir hier die beiden Starkwindtage abwettern und dann amMontag , Richtung Polen nach Swinemünde , Stettin oder Kolberg mal schauen.

So das war es erst einmal wieder .

Michi

28nm gesegelt ,Pottendichter Nebel der nicht aufreissen wollte  ,und man unter solchen Bedingungen eigentlich an Land bleibt .Dank der elektronischen Karte haben wir aber Lubmin gefunden!! es war sehr viel Segelverkehr unterwegs ,man musste höllisch aufpassen das man keinen übermangelt!

Hafentag Kloster+Stralsund

Am Morgen Verabschiedung der Mannschaften der Bellatrix und der Katalena. Die sind weiter gefahren , Richtung Norden nach Ystad.

Wir sind mit der Lotta noch einen Tag auf Hiddensee geblieben und haben auf Kultur gemacht. Zum Leuchturm sollte es gehen  2,5 km stetig Bergauf ! Wer mich kennt weis, dass es nicht gerade meine Paradedisziplin ist, Spazieren zu gehen! Aber wie es immer so kommt treffen wir oben am Leuchtturm Dornbusch 3 Clubkameraden: Norbert von der Ulrike und Dieter mit Gast Jürgen von der Schanty.

Dieter kannte einen super Weg, wie er sagt – also alle hinter Dieter her.

 

Naja, der Weg war schön! Durch einen großen Wald, den man gar nicht vermuten würde, auf Hiddensee und schon gar nicht ,würde man diese Höhenunterschiede vermuten . Teilweise bis 20% Steigung ging es hinauf und herunter,so das ich in den Geländemodus schalten musste . Aber am Ende dieses Ausfluges ging es ganz gut mit dem Laufen.

Bei der Rückkehr nach Kloster gleich in ein Kaffee und erst einmal eine Waffel mit Kirschen und allen Schikimiki.

Das tat gut und war lecker.

Am Abend dann noch einen kleinen Drink und schon kam die Bettschwere.

Das war der Tag 3 in Kloster!

 

 

 

 

Tag 4 Kloster – Stralsund .

Morgens erst einmal schön Gefrühstückt im Cockpit und Besuch von Elke Heize ohne Hermann, der war im Ort und passte auf die Fahräder auf.

Das war eine Freude! Sie hatte uns über AIS gesehen oder den Blog gelesen und sich gedacht, da schaue ich mal vorbei. Gestern Abend war ja auch noch die Honk, Wapi und die Smarty eingelaufen, so dass wir mit 6 Clubschiffen hier waren. Quasi eine kleine Pfingstfahrt etwas verspätet.

Heute um 11.00 h sind wir dann ausgelaufen nachdem sich der Seenebel verzogen hatte und sind mal schnell nach Stralsund herüber gefahren 17nm war nun nicht so dolle, aber wenigsten noch einen schönen Liegeplatz bekommen. Schön windgeschützt um die nächsten Starkwindtage mit Winden aus Nordost bis 7bft, die gemeldet werden, auszusitzen.

Hier lief dann heute Abend die Mittwochsregatta, was wieder sehr interessant war mit anzusehen.

Dann noch schön Essen gegangen und alles in Butter.

So, jetzt ist es aber gut, habe keine Lust mehr zu schreiben – bis morgen oder  so, mal schauen . Auf jedenfall morgen ins Meeresmuseum und Stadtbesichtigung usw.

Bis morgen

Michi

Gestern 9km spazieren gelaufen, heute 17nm motort. Fahrwasser schon sehr eng und nicht uninteressant, auf jedenfall muß man höllisch aufpassen – aber das kennt ja der eine oder andere schon.

Kloster / Hiddensee

Tag 2 der Reise !

Wir liefen pünktlich morgens um 09.30 h aus dem Hafen Hohe Düne aus , bei bestem Wetter, Sonne satt , Wind Südwest bis West 2-3 strichweise mal 4 bft.

Groß hoch und Genua raus ! Nach gut einer nm  merkten wir, dass es doch nichtso richtig voran ging und wir ja auch noch andere Segel hatten !

Also Genacker klar gemacht und ab ging sie die wilde Fahrt über die raue See!!! Es lief wirklich gut, ständig und stetig 5,5-8kn auf der Logge ! Aber recht starker Gegenstrom von von ca. 1kn .

So gegen 12.00 h drehte der Wind mehr nach West und zu allem Übel mussten wir auch noch den Kurs mehr östlich anlegen, so dass der Wind direkt achterlich ins Segel ging . Der Genacker war nicht mehr die erste Wahl .

Werner der Fuchs von der Bellatrix hat genau auf diesen Kurs gehofft und schon sah man am Horizont den bekannten Spinnacker aufploppen – und schon zog sie los die Swan40. Aber wir haben mangels Spinnacker uns was einfallen lassen und unseren Genacker wie einen Spi gefahren,  mit Baum ausgebaumt und schon lief es wieder. Wir haben es der Bellatrix nicht leicht gemacht, aber kurz hinter Darsserort West hat er uns dann doch gehabt, nach dem wir alles umgebaut hatten für Backbordbug.

Aber alles nicht schlimm. Kurz danach lies der Wind komplett nach,  es gingen auf allen Schiffen die Motoren an und die letzten 22nm !! wurden dann unter Maschine zurück gelegt. Um 19.00 h kamen wir in Kloster an, nachdem wir uns durch das recht enge Fahrwasser dahin gequält hatten. Durch die tiefstehende Sonne konnten wir die Tonnen  teilweise schlecht sehen – und ist doch immer ein wenig aufregend wenn so ein Unsicherheitsfaktor dabei ist. Durch die genauen Plotter kann man dann aber doch schon relativ entspannt fahren ! wenn dann die Kartenupdates immer genau sind!!  – was man ja hofft.

Im Hafen wegen Coronaregeln viel rote Plätze aber alle belegt bis auf einige wenige. Also anlegen auf Rot. Es ist diese Regel wie sie da gehandhabt wird schlecht zu verstehen und anscheinend hält sich da sowieso keiner dran! Also alle Schiffe haben noch einen Platz gefunden und so ging es dann noch um 20.00 h schnell Essen zu machen. Bratkartoffeln (die fertigen von Aldi) und Leberkäse, dazu ein Glas Wein und schon war es gut. Dann kam sie die Nachricht ! Schwedenreisende müssen in Quaratäne wenn sie wieder nach Deutschland einreisen . Das gab’s ja schon mal, wurde dann aber wieder zurück genommen. Ist nun aber leider wieder topaktuell. Das hat natürlich unseren ursprünglichen Plan durcheinander gebracht, der musste jetzt mangels Mitsegler abgebrochen worden (dass denen die Lage zu unsicher ist,  kann ich auch gut verstehen) . Zumindest was Schweden und Finnland angeht kann niemand zum jetztigen Zeitpunkt sagen, wie es weitergeht mit diesen ganzen Corona-Bestimmungen in Schweden usw.

Also Urlaub in unseren Landen (auch schön) und wenn sich etwas ändert kann man immer noch weiter sehen.

Die Bellatrix  und Katalena wollen weiter fahren.  Ich wünsche ihnen eine hoffentlich gesunde Heimkehr und einen schönen Urlaub!

So das war es erst einmal für diesen Tag .

Gute Nacht bis morgen.

Michi

52nm, Wetter super (Bimini ist schon gut!)

Wind naja SW-W 2-3 .