Furusund – Stockholm / Wasahafen

Nachdem wir an diesem Wunderschönen Morgen , in Furusund schon um kurz vor 08:00 Uhr ausgelaufen sind ,ging es flott unter Motor Richtung Stockholm. Die Sonne knallt schon erbarmungslos vom Himmel und es ist total ruhig rund herum . Heute am Sonntag stehen die Schweden wohl auch später auf ,jedenfalls ist der sonst übliche Bootsverkehr am heutigen Morgen ausgeblieben. Wir konnten heute morgen sogar einen Fischotter beoachten der hier mitten im Fahrwasser seinem Jagdtrieb nachging. Die einzige Aufregung heute im laufe des Tages ,es sind uns drei große Kreuzfahrer entgegen gekommen ,das sind schon gewaltig große Schiffe und man wundert sich das daß alles so passt. Vorbei an Vaxholm -Festung wo es kreuz und quer mit den Fähren und der Spor tschifffahrt geht. Angekommen am Wasahamn dann die Überraschung ! Der Hafen bot doch tatsächlich ein ungewohntes Bild der leere ,es   war überhaupt kein Problem ,einen Liegeplatz zu bekommen und dann die zweite Überraschung 400Skr mit Strom und allem inkl. Waschmaschine und Sauna und niegelnagel neue Sanitärschiffe die es jetzt hier gibt.Wenn ich da an das eine Klo von Furusund für 420,- Skr ohne Strom denke!!! Der Hafen hier ist sehr atraktiv mitten in der Stadt ,Wasamuseum nebenan ,Schwedeisches Nationalmuseum auch ,Junibacken von Astrid  Lundgren usw.Das einzige Wermutströpfchen ist ,das der Djupark nebenan ist , und da tobt das Leben bist 22:00 Uhr.

Dann sind wir noch um 21:00 in die Altstadt gelaufen und mit der Fähre wieder ,wie schon die letzten Jahre „Schwarz “ zurück gefahren.Es ist uns bisher nicht gelungen  eine Fahrkarte zu kaufen und da waren schon Fachleute ( Klaus) dran ,die es alle nicht hinbekommen haben. Aber die Besatzung hat uns netterweise so mitgenommen. Die haben bestimmt gedacht, wiedermal die doofen Touristen.

Dann Nachts um 01:00 Uhr konnten wir schön in die Koje weil es gut abgekühlt war.

Also bis morgen

Michi

Daten : 32nm Motort,Sonne satt 0 Wind und heiss so bei 30 Grad. Hafengebühr im Wasahafen 400 Skr inkl.allem.

Mariehamn – Furusund / Schweden

Die Sonne scheint  und es ist ein wunderschöner  Morgen , aber doch noch recht frisch, so um die 15 Grad. Leider wieder kein Wind.  Heute Morgen,  ist hier schon  reger Schiffsbetrieb , eine Fähre folgt der vorherigen , die ganze Nacht hindurch . Man glaubt es ja kaum,  aber die Fähren sind immer voll ,wo wollen die Menschenmassen bloß alle hin?

Um 09:00 Uhr , sind wir an die Tanke gefahren  und haben voll getankt . Denn es soll jetzt voraussichtlich mit Motor , über die Aalandsee , hinüber nach Schweden gehen, gut 42 nm.

Wasser glatt wie ein  Spiegel und kein Hauch !  Aber  so nach ca.1Std , kam dann doch ein wenig Wind ,allerdings aus Nordwest und nicht Nordost wie angesagt. Alsö Segel hoch und Motor aus. Nach gut einer1 Std , war es dann aber auch schon wieder vorbei. Also Motor an und weiter Richtung Furusund ,wo wir  dann um 15:00 Uhr ankamen.Der Hafen sehr voll und 420 Skr. ( 42,-€) , ganz schön happig,  für 1 Toilette,  für den ganzen Hafen!! Strom kostet extra 5,-€ ! Naja wir haben Urlaub und der Wasahafen,  zu dem wir jetzt wollen,  wird sicherlich um die 60,-€  kosten , sofern wir da überhaupt einen Platz bekommen.

Am Abend haben wir dann den Geburtstag unseres Freundes gefeiert , auf seinem geschmücktem Swan -Belletrix . Es war ein schöner Abend mit viel Reja und reichlich Knoblauch in allen Variationen. Ein Kreuzfahrer nach dem anderen zog an dem Hafen vorbei  .Es war schon sehr schön anzusehen ,die beleuteten Schiffe.

So das war es jetzt erst einmal wieder ! Bis morgen

Michi

Sotunga -Mariehamn /Västerhamn

Rechtzeitig heute morgen um 0900 Uhr abgelegt und los .Es war ein wenig Wind so 2-3bft aus Nordost. Wir konnten segeln. Es ging gut voran , aber auf halber Strecke nach Mariehamn musste ich die Segel streichen. Es ging einfach nicht mehr,  mit meinem rechten Arm , selbst die Schmerzmittel dämpften es nur ungenügend und so entschloss ich mich die Segel zu bergen,  mit Hilfe meiner Frau und motorte den Rest der Strecke  , obwohl es perfeckte Segelbedingungen waren, mt super Wetter und der passenden Windrichtung mit 3 bft.  Aber wa solls , ich denke mal es kommen noch mehrer solcher Tage.

Auf halber Strecke nach Mariehamn haben wir dann noch liebe Freunde aus unseren Club YCG getroffen und mitten auf See ein paar Worte gewechselt. Es waren Annette und Toni mit ihrem schönen Schiff – Vision . Ach , das war eine Freude, nach so langer Zeit sich mal wieder zu sehen.  Aber dann trennten sich wieder unsere Wegen , sie wollten nach Degerby und wir nach Mariehamn.  Aber schön war es.

Nach 32 nm waren wir dann da und haben auch noch alle einen Platz bekommen.

Aber der Hafen  ist hier nicht so billig 32 ,- € , aber sehr schön und hier trifft sich die Segelgemeinde.

Morgen geht es dann rüber nach Furusund wo wir dann den Geburtstag meines Freundes feiern wollen .

bis dann Michi

Daten : 32nm ,perfecktes Segelwetter ,Wind 3 bft aus Nordost,Sonne satt 25 Grad besser geht es nicht.

Pensar- Sotunga

Nach einem ausgiebigen Frühstück, auf der Terrasse  und einer ausgesprochenen kurzen aber ruhigen Nacht, sind wir gestartet Richtung Sotunga . Es sollte unser erster Hafen in den Aalands sein.  Es war super Sonnenwetter, aber leider kein Wind , so das wir den ganzen Tag Motoren mussten . Der Autopilot hielt den Kurs und wir haben es uns im Cockpit gemütlich gemacht.

Ich habe seit ein paar Tagen starke schmerzen im rechten Arm, wahrscheinlich hat sich mein Ellenbogengelenk entzündet . Auf jedenfall kann ich im Moment nur mit sehr  starken Schmerzmitteln leben und somit war es ganz gut das heute nicht gesegelt wurde .So konnte ich ein wenig meinen Arm schonen.

Wir sind dann um 16:00 Uhr in Sotunga eingelaufen und haben noch jeder einen Platz ergattert ,was zur Zeit schon schwierig sein kann ,denn die Schweden und Finnen haben alle Urlaub und dadurch ist recht voll überall.

Sotunga ist eine von den größeren Aalandsinseln und wird auch mit der Fähre angefahren.Es gibt im Hafen ein nettes Lokal und Sanitäranlagen sind auch da ,allerdings von Luxus keine Spur ,aber alles sauber.

Bis morgen

Michi

Daten : 45 nm ,motort, Sonne satt ,perfeckte Sicht und strahlend Blauer Himmel aber leider 0 Wind.

Hanko-Pensar/ Finnland

Heute morgen um 09:00 ablegen und rüberfahren zum Tanken,man weis ja nie wann es wieder Sprit gibt. Hanko ist ja das Finnische Segelcentrum und hat eine super Infrastruktur. Wir wollen auf die kleine Insel Pensar ,wo wir schon einmal 2016 waren, mit einem super Restaurant in dem sogar schon die Schwedische Königsfamilie zu Besuch war.20160722_16360020160722_163621.

Hier wird jeder Gast persönlich am Steg begrüßt und willkommen geheißen.Dann sind wir erst einmal spazieren gegangen und haben die kleine Insel erkundigt,was wir nicht geschafft haben ,denn die Insel ist gar nicht so klein ! Auf jeden Fall hat hier Anfang des 1900 Jahrhunderts eine Kompanie Frauen des Finnischen Heeres eine Beobachtungsstation gehabt ,um die Russen im Zaum zu halten .Nachdem sich ja Finnland mit Hilfe der Deutschen ,1903 von Russland getrennt hat und das wohl nicht immer so friedlich abgegangen ist. Deshalb gab es hier diese Lottastation wie es hier heißt,  und die Damen waren sehr gut angesehen in der Gesellschaft , haben sie doch ihre besten Jahre für das Finnische Volk auf dieser einsamen Insel verbracht.Man trifft hier überall auf Denkmäler ,Museum usw. aus dieser Zeit.20160723_102647

Wir sind dann gemeinsam ins Restaurant gegangen und haben ein wunderbares Dinner genossen mit allem Pipapo und uns wie Zuhause gefühlt,so eine Gastfreundschaft erlebt man nicht alle Tage.20160723_103029Die Wirtin ist ein Goldschatz und wieselt den ganzen Tag um einen herum in ihrer Schürze die sie wohl nur zum Schlafen auszieht.20160723_102825

Sie nimmt einen am Steg die Leinen entgegen ,Kocht serviert und was weis ich noch alles und das mit so einer Freundlichkeit das man hier immer wieder gerne herfährt und auch ruhig ein bisschen Werbung machen kann für diese Gastliche Haus.20160723_10281520160723_092502

Der Preis für dieses alles , Liegeplatz, Dinner 3 Gänge und Frühstück am nächsten Morgen für 2 Personen 144 €

Es war jedenfalls ein wunderschöner Abend mit unseren Freunden .

Morgen werden wir nach Sotunga fahren um die 48 nm .

So jetzt werden wir uns zurückziehen und in der herrlichen Ruhe ausschlafen.

Bis morgen

Michi

Fakten : 38 nm ,Wetter bewölkt ,kaum Wind 5 kn. aus Nordost ,Hafen extrem gemütlich ,Sanitär alles Plumpsmäßig aber sauber!

Dirham/Estland- Hanko/Finnland

Abendstimmung in Hanko
Lotta in aktion

Heute morgen rechtzeitig auf um 06:30 Uhr,schön in die Sanitärräume zum Duschen! Aber kaltes Wasser ! nur Kaltes Wasser! Das war dann doch nicht so mein Ding. An Bord die Heckdusche klar gemacht und schon lief das warme Wasser. Na ja auf jedenfall war ich dann richtig wach. Wir sind dann heute schon um 09:00 ausgelaufen und mussten dann bei spiegelglatten Wasser rüber motoren nach Finnland . Unterwegs noch schnell die Gastlandflagge gewechselt und das war es dann auch mit der Arbeit. Es war insgesamt schönes Wetter ,der Autopilot steuerte, AIS warnte rechzeitig vor drohenden Gefahren und somit haben wir es uns im Cockpit gemütlich gemacht.So ein Tag kann man auch mal gebrauchen. Die letzten 5nm , konnten wir dann doch noch segeln , so bei 8-10kn Wind aus Nordost. Um 15:00 liefen wir ein , in den übervollen Hafen. Wir haben uns dann noch in zwei kleine Lücken reingequetscht , das die Fender jaulten.

Morgen soll es zu unser Kleinen Insel Pensar gehen über die ich ja schon mal im Leni Blogg berichtet habe, aber davon morgen .

Michi

Daten : 39nm ,Wetter super ,Wind 0-3 bft aus Nordost und ein haufen Sprit vergurkt.

Kiuvastu-Dirham -letzter Hafen Estland

Heute Morgen sah es nicht so gut aus mit  dem Wetter! Bewölkt und irgendwie dunkel und kühl. Also nicht schön und Wind war auch nicht.Also hatten wir uns drauf eingestellt das es ein Motortag wird. Um 09:30 sind wir aus dem Hafen gefahren und gleich Richtung Norden.Das Fahrwasser ist hier relativ  kurvig und eng. Das Wasser war schön glatt und somit kamen wir unter Motor recht flott voran. Nach ca. 5nm kam so ein klein wenig Wind auf ,so das wir das Großsegel hochzogen und so segelten wir Dänisch (mit Motor) denn zum alleinigen Segeln hätte der Wind  nicht gereicht.  Wir fuhren  durch eine superschöne  Inselwelt , an Hapsalu vorbei kreuzten wir mehrere Fahrwasser auf unserer Tour. 10 nm vor unserem Ziel ,setzte dann Nordwestwind ein, um 10 kn und schon ging der Motor aus und wir zischten mit gut 7 kn  über ’s Wasser. Der Wind legte immer mehr zu teilweise bis auf 18kn-20kn  ,so das man schon übers Reffen nachdachte. Kaum hatte ich es ausgesprochen ,da knallte es kurz und uns flog ein Großschotblock um die Ohren. Ein Dynemastrop der eigentlich gut 5 Tonnen halten soll war gerissen . Wir segelten hoch am Wind weiter,  ich reparierte zwischenzeitlich den Block mit einem Ersatzstrop. Dann ging sie weiter die wilde Fahrt , hoch am Wind nach Dirham , der hier in Estland unser letzter Hafen sein soll.

Morgen geht es dann rüber nach Finnland / Hankö ca 40 nm und dann Richtung Aalands und Stockholm.

Aber davon mehr morgen

Michi

Daten : 48nm ,Abfahrt 09:30-Ankunft 17:30 ,Wind von 0 – 5 bft Nordwest bis Nordost,super Sicht und ab Mittags Sonne und ca.20Grad.

Kuressaare – Kuivastu

War das ein herrlicher Segeltag! 4-5 bft teilweise bis 6  Sonne satt  ,achterlicher Wind aus NW bis hoch am Wind , wo die Belletrix zeigen konnte , wofür so eine Swan gebaut wurde.

Aber der Reihe nach ! Aufstehen um 07:00 und erst einmal einen Kaffee,  in der schönen Morgensonne . Dann wird das Boot Abfahrtbereit gemacht und schon geht es hinaus,  aus dem engen Fahrwasser in Kuressaare .Im Tiefen Wasser werden die Segel gesetzt und schon geht sie los , die wilde Fahrt. Raumen Wind so um die 3-4bft , Großsegel voll und die Fock 1 .In Rauschefahrt durch das Untiefenwirrwar hinein in tieferes Wasser. Die Sonne lacht und der Wind spielt auch mit was will man mehr. Die Lotta und die Bellatrix rauschen nur so dahin, mit 7-8kn Fahrt über Grund ,das es eine Freude war .Teilweise gerefft und wieder ausgerefft und wieder eingerefft bis Reff 2 usw. 52 nm bis Kuivastu liessen schon ein wenig Spielraum , um derartige Manöver durch zuspielen.

um 17:30 liefen wir dann in den recht vollen Yachthafen ein und haben alle noch einen Liegeplatz bekommen . 25,- € ist ein guter Preis ,alles in Ordnung , ein netter Harbormaster und die Sanitäranlage sauber, alles gut.

Kuivastu ist ja einer von den Fährhäfen die die Insel Sareemaa mit dem Festland verbindet und somit geht es hier relativ zügig mit der Fährverladung und der Verkehr ist schon ganz erheblich. Aber für eine Nacht geht es und ab 22.00 Uhr ist es ruhig und die Fähren fahren erst wieder am nächsten Morgen.

Das wars ! Bis zum nächsten Report

Michi

Daten : 52 nm -Wind 2-6 bft – Nordwest -Nord -Sonne super Sicht und angenehme Temparaturen um 20 Grad.Auslaufen 10:00 einlaufen 17:30 fest.

Sonderbericht Hafentag in Tallin

Hafen Kuressaare

Freitag den 06.07.18 am Morgen um 05:30 ist mein Mitsegler Hermann aus Kuressaare weg gefahren .Mit dem Bus zum Flughafen nach Tallin. Mein Freund Werner mit der Bellatrix ist ja am Abend des 05.07um 20:00 Uhr auch in Kuresssaare eingelaufen und  damit sie da an Bord micht mehr so spät Kochen müssen , haben wir für die Mannschaft schmackhafte Bratkartoffeln, mit Sauren Brathering gemacht ,die wir dann alle gemeinsam an Bord der Lotta verspeist haben.  Es war ein netter Abend ,für mich und Werner der Beginn unser Gemeinsamen Tour mit den Frauen, und für Hermann und die Besatzung der Bellatrix ,Rainer und Gerd der letzte gemeinsame Abend an Bord.

Wir sind dann am Samstag Mittag mit den Bus nach Tallin gefahren um unsere Frauen vom Flughafen abzuholen und uns Tallin anzuschauen.

Kiek in de Kök

Nur soviel,  es ist eine tolle Stadt ,es lohnt auf jeden Fall ,sich Tallin mal anzuschauen.Aber davon mehr auf den Fotos die ich reichlich gemacht habe. Überall in der Altstadt brummt es ,als wenn es kein Morgen gäbe . Umzüge mit Historischen Kostümen von Gauklern und Musikanten. Ritter in Rüstungen und Hofdamen in hübschen Kleiddern aus dem Mittelalter. Hexen die auf Karren durch die Altstadt gezogen wurden, Pferdefuhrwerke die Touristen durch die Altstadt zogen .Für jeden Geschmack war etwas dabei . Die Märkte mit Handarbeits Allerlei , Strickwaren in allen Variationen aus der Wolle der Saaree -Schafe usw.

Marthas Gästehaus
eins der Gästezimmer

Wir hatten in Tallin ein Hotel gebucht “ Marthas-Gästehouse“ ! Das war dann doch schon sehr speziell !! Es handelte sich dabei um ein Paar das sich wohl dieses über 100 Jahre altes Haus gekauft  und es sich zur Aufgabe gemacht hat ,es genau  so wieder in dem alten Stil zu erhalten. Mit allen Konsequenzen , die so ein altes Haus mit sich bringt. Wir waren im ersten Augenblick doch etwas geschockt ! Aber so im nach hinein , es hatte Charme und wir haben alle gut geschlafen.  Auch hierzu ein paar Bilder.

 

 

Aber nun genug erzählt ! am besten selbst mal hinfahren und anschauen.

Bis zum nächsten Bericht

Michi

Ventspils- Kuressaare/ Saaremaa

Nach fast 5 Tagen Starkwind aus Nordost reicht es jetzt auch mit den Hafentagen.  Morgens um 05.30 Uhr raus aus der Koje , Kaffee gekocht und das Boot abfahr bereit. Nebel und Regen animieren ja gerade nicht so zum Auslaufen! Aber was soll’s ,irgendwann müssen wir ja mal weiter. Wir also noch im Hafenbecken die Segel gesetzt,  und schon ging es raus. Draußen war es Pottendicht und relativ viel Schiffsverkehr. Es kamen uns 2 dicke Tanker entgegen  die wir erst einmal passieren ließen,  bevor wir auf Kurs Nord gingen. Es kam wie immer , der Wind erst einmal aus Nord -Nordost mit 2-3 bft , also wieder gegenan mit Motorunterstützung so etwa 1 std . Dann drehte der Wind langsam auf Nordwest,  und die Sicht wurde auch besser . Motor aus,  und schon ging es ganz gut voran. Der Wind nahm zu so auf 3-untere 4bft , so dass wir recht gut durch die noch hohe Dünung kamen.

Je näher wir uns  Saaremaa näherten, desto  weniger Welle war es , und hinter der Insel hatten wir Glattwasser , konnten recht hoch am Wind  bei leichtem Wind um 2-3 Kuressaare mit  Kurs 11 Grad anlaufen . Der Hafen liegt hinter einem Flach, das aber gut gekennzeichnet ist und wird durch eine Baggerrinne mit dem tiefen Wasser verbunden. Es ist hier ein Vogelparadies . Rechts und links der Rinne sind überall kleine Kücken zusehen , mal etwas größer und die Schwäne haben noch ganz kleine Kücken. Nur durch die Boote ab und zu aufgescheucht,  kreischen die Elternvögel um einen herum.

Im Hafen angekommen ,wird man vom Hafenmeister in Empfang genommen und zu einem Liegeplatz geführt . Ansonsten kann ich nur sagen ,alles vorbildlich ! Heckbojen und feste Stege. Sanitärgebäude vorbildlich,Restaurant / Kaffee mit Sternenivau aber zivile Preise,usw. Alles hat seinen Preis von 25,-€ pro Tag . Aber hier ist es gerechtfertigt . Wenn ich in den Häfen zuvor das gleiche bezahlen  musste , und dafür nur Schrott hatte!

Wir bleiben jetzt erst einmal hier ,schauen uns ein wenig um und werden am Freitag mit dem Bus nach Tallin fahren ,unsere Frauen vom Flughafen abholen  und uns dann noch Tallin anschauen. Wahrscheinlich dann am Sonntag weiterfahren Richtung Norden.

Also bis zum nächsten Bericht

Michi